Sicherheitstheater auf der Wiesn führt nur zu mehr Terrorhysterie.

Die Piratenpartei Bayern kritisiert den Sicherheitszaun um die Theresienwiese zum Oktoberfest 2016 als Inszenierung von Sicherheit.

Der Münchner Stadtrat der Piratenpartei Thomas Ranft dazu:
»Der Zaun und die Beschränkungen sind nur ein Sicherheitsplacebo, welches der Beruhigung dienen soll. Keine der Maßnahmen führt zu mehr Sicherheit.«

Besonders angesichts der Tatsache, dass der blutigste Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik ein Attentat von Rechtsextremisten just vor dem Eingang des Oktoberfests war. Dort werden sich dieses Jahr wegen der Einlaßkontrollen noch mehr Besucher als sonst stauen.

Obwohl die Münchener Polizei bereits mitgeteilt hat, dass es in diesem Jahr keine erhöhte Terrorgefahr gibt, haben wegen Sicherheitsbedenken die Veranstalter die „Damenwiesn“ und ein Trachtenverein die Teilnahme am Festumzug abgesagt.

Stadtrat Thomas Ranft weiter: »Eine reife Leistung von CSU und SPD: Statt die Gäste des Oktoberfests zu beruhigen, wird mit viel Geld Angst geschürt. Das Sicherheitskonzept ist überflüssig wie ein Kropf und schon im Voraus gescheitert.«


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